Arbeitssicherheit zuerst

GF Automotive setzt auf Null Risiko

In den vergangenen Jahren sank die Zahl der Arbeitsunfälle bei GF. Grossen Anteil daran hat die Arbeitssicherheitsinitiative „Null Risiko“ von GF Automotive. Das mehrstufige Programm läuft derzeit in seiner zweiten Phase.  

2017_August_BannerNullRisiko

Vor allem für produzierende Industrieunternehmen wie GF Automotive steht Arbeitsicherheit an erster Stelle: In den Giessereien fliesst heisses Metall, tonnenschwere Maschinen und Roboter verrichten ihre Dienste. Daher gelten dort höchste Sicherheitsstandards. Doch um Unfälle im Alltag auszuschliessen, ist mehr nötig als moderne Technik und klare Regeln: Es braucht ein starkes Bewusstsein für die Risiken am Arbeitsplatz. Genau darauf zielt die Initiative „Null Risiko“ seit Ende 2015 ab: Mit Videos, Plakaten und individuell für jeden Standort geplanten Aktionstagen. 

Der Erfolg kann sich sehen lassen: In der ersten Phase des mehrstufigen Programms, im Jahr 2016, konnte GF Automotive seine Unfallzahlen um 20 Prozent reduzieren. Im ersten Halbjahr 2017 konnten die Unfallzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in Europa um -37 %, in China um -22 %.

Die Null-Risiko-Vision von null Unfällen und der Aufruf, bei der Arbeit keine Risiken einzugehen, liegen voll und ganz auf einer Linie mit den Nachhaltigkeitszielen 2020 des Konzerns. Bis Ende 2020 sollen die Zahl der schweren Unfälle am Arbeitsplatz auf null und die Unfallquote in jeder Division um mindestens 20 Prozent sinken. Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg war vor zwei Jahren die Zertifizierung aller Produktionsstandorte nach dem Arbeitsschutzmanagementsystem OHSAS 18001. So ist ganz GF gemeinsam auf dem Weg zu einer Null-Risiko-Kultur.